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Unterwegs in Sachen Digitalisierung

Wirtschaftsförderer sammeln digitale Impulse in Ahaus


Im Mittelpunkt stand dabei die AHAUS SuperApp, die Bürgerinnen und Bürger, Besucher, Verwaltung, Unternehmen und Vereine miteinander vernetzt. Sie bündelt Informationen, Angebote und Services und macht die Digitalisierung im Alltag unmittelbar nutzbar.

Bei einer anschließenden Tour durch die Stadt ging es direkt in die Praxis. Die Wirtschaftsförderer erhielten einen Blick hinter die Kulissen und lernten die vielfältigen digitalen Hotspots in Ahaus kennen. Dazu zählen unter anderem neue Mobilitätsangebote wie ein Car- und E-Bike-Sharing für Bürgerinnen, Bürger und Touristen. Auch digitale Lösungen für Gastronomie und Einzelhandel wurden vorgestellt: von digitaler Gastronomie zur Belebung von Leerständen über einen Supermarkt ohne Personal bis hin zu einem Hotel ohne Hotelier.

Der Besuch lieferte wertvolle Impulse für die weitere Arbeit in den drei Verbandsgemeinden. Zugleich wurde deutlich, dass sich die in Ahaus vorgestellten Lösungen aufgrund unterschiedlicher örtlicher Strukturen, finanzieller Rahmenbedingungen und Bedarfe nicht eins zu eins auf die Verbandsgemeinden Aar-Einrich, Nastätten und Bad Ems-Nassau übertragen lassen. Dennoch bieten sie Anregungen, um eigene digitale Angebote weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft sowie den Tourismus vor Ort zu entwickeln.

Besonders wichtig ist dabei, Digitalisierung nicht als Selbstzweck zu verstehen, sondern dort einzusetzen, wo sie einen konkreten Nutzen schafft und die Lebensqualität, Teilhabe sowie die Attraktivität der Region nachhaltig stärkt.